AC
(engl. „AC“ für „Adult Contemporary”) AC ist ein Musikformat,
das sich an ein erwachsenes Publikum richtet. Adult steht für
Erwachsen und Contemporary für gegenwärtig-zeitgeistig.
Innerhalb dieses AC-Formats gibt es aber verschiedene Untergruppen:
So wird ein Sender, der eher die 70er und 80er spielt, als „Oldie
bassed AC“ bezeichnet, ein Format mit vielen rockigen Titel „rockbased
AC“
Aircheck
Dr Ausdruck kommt von „on Air“ (in der Luft, terrestrisch senden).
Beim Aircheck handelt es sich um einen Mitschnitt einer Show,
den der Moderator von seiner Sendung gemacht hat und den er sich
erneut anhört, um mögliche Fehler zu erkennen, um sie
beim nächsten mal zu vermeiden.
Ausfaden
(engl. „fade“) Steht für das aus- oder einblenden von Wort
oder Musik.
Anchor
(engl. „Anchor“ für „Anker, wichtig“) Der Anchor einer Sendung
ist der wichtigste Moderator. Bei einem Morgenteam wäre das
die wichtigste Person, um die sich alles dreht.
Back to back
Zwei Musikstücke werden aneinander gefahren ohne Produktionselement
oder Moderation
Backselling
(engl. „Back“ für „vergangen“ und „Sell“ für „verkaufen“)
Beim Backselling handelt es sich also um etwas vergangenes, was
dem Hörer nochmals verkauft werden soll. Das kann zum Beispiel
ein Bestandteil der heute morgen gesendeten Morgenshow sein. Mit
einem Ausschnitt wird dann quasi die Morgensendung beworben. Ein
Backselling ist am Ende immer mit der Aussage verbunden, „die
nächste Morgensendung einzuschalten“ und so ist es im gewissen
Maße auch ein „Frontselling“ (siehe „Frontselling“). Ein
Backselling kann moderativ, aber auch produziert durchgeführt
werden.
Back-Timer
ist ein Musikstück (meist Instrumental) , welches, am Ende
der Stunde, die Zeit bis zum nächsten Sendeelement (News
z.B.) füllt. Sollte nur in Notfällen eingesetzt werden
– wenn bei Fix Time Regionalisierung ein Loch zu füllen ist.
Bett
„Musikbetten“. Diese bezeichnen Instrumentalstücke, die man
im Hintergrund spielt, damit sich etwas nicht so trocken anhört.
Gute Musikbetten passen zu der Stimmung, die man erzielen will.
Hier baut man auf die Erfahrungen von Filmen und wer z.B. mal
bei einem Horrorfilm den Ton weggedreht hat, weiß, dass
dann die Stimmung schon wieder ganz anders ist.
Bit
(engl. „Bit“ für „Stück“) Ein Bit bezeichnet einen Beitrag,
ein Show-Element, kann aber auch eine ausgedehnte Moderation sein.
Bumper
ist ein Musikbed mit einer prod. Verpackung/Intro vorne dran
wird zu Beginn eines best. Wortbreaks eingesetzt, um den Inhalt
hervorzuheben
Der Stinger beendet diesen Wortbreak.
z.B: Wetterverpackung
Bumper: Das Wetter + Sponsornennung
Stinger: Das Wetter +Sponsornennung
Call-In
Ein Call-In ist eine Telefonaktion, bei der wir unsere Hörer
dazu auffordern, bei uns im Studio , bzw. bei uns im Sender anzurufen.
Hier kann es sich um Gewinnspiele, Umfragen oder ähnliches
handeln.
CATI
(Abkürzung, engl. „Computer Aided Telephone Interviews“)
CATI beschreibt eine Befragungs-Methode, mit der festgestellt
wird, welcher Sender, die meisten Hörer hat. Siehe hierzu
auch „MA“ (Medienanalyse). Früher traten die Radio-Meinungsforscher
„Face to Face“ auf und führten ihre Interviews von Angesicht
zu Angesicht durch, doch seit dem Jahr 2000 ist man auf die Telefonbefragung
umgestiegen, weil dieses deutlich billiger ist.
Cart
(Abkürzung, engl. „Cartridge“) Eine Cart ist ein Tonträger,
auf der sich ein aufgenommenes Element befindet, dass sich am
Ende selbst zurückspult und dann auf Knopfdruck erneut zur
Verfügung steht. In den Jahren von ca. 1960 bis 1990 waren
das etwas dickerer blaue bzw. schwarze Kassetten, für die
es auch extra Abspielgeräte gab. Ohne diese Carts hätten
Radiosender kaum auskommen können, weil sich darauf auch
Jingles, Dropse und manchmal auch ganze Musiktitel fanden.
CHR
(engl. „CHR“ für „Contemporary Hit Radio”) CHR ist ein Musikformat,
das sich an ein zeitgeistiges Publikum richtet. Sender, die sich
diesem Format verschrieben haben, spielen ausschließlich
aktuelle Hits.
Cue
(engl. „cue“ für „einstellen”) Etwa „eincuen“ bedeutet, z.B.
den Startpunkt eines Musiktitels verändern. Man cued dann
den Anfang weg und lässt den Titel etwas später starten,
weil er sich dann vom Programmfluss her besser anhört.
Crunch and Roll
(engl. „Crunch“ für „Schlag” und „Roll“ für „rollen“)
Das Crunch and Roll bezeichnet einen Fahrweise beim Fahren der
Sendung. Es bezieht sich dabei darauf, wie man einen Titel einstartet
und darauf moderiert. So kann man auf den Schluss eines Titels
moderieren und währenddessen unmerklich den nächsten
Titel einfaden (siehe dazu „Fade“). Beim „Crunch and Roll” würde
hierbei der nächste Titel nicht eingefadet, sondern in voller
Power starten, der Moderator zieht dann relativ schnell die Musik
kurz zurück und redet erst dann.
Claim
(engl. „Claim“ für „Behauptung”) Der Claim ist eine unterstützende
Werbeaussage zur ID (Sendername).
Cold End
(engl. „Cold“ für „Kalt“ und „End“ für „Ende“) Der Cold-End
ist das abrupte bzw. tuschartige Ende eines Songs. Im Gegenzug
gibt es den sogenannten „Fade End“, wenn der Titel am Ende stetig
leiser wird.
DJ
(Abkürzung, engl. „Disc Jockey“ für „Moderator“) Vor
allem neuere Formatradios bezeichnen ihre Moderatoren als DJ´s
Donut
(Abkürzung, engl. „Donut“, Gebäck) Ein Donut ist ein
Jingle-Element (siehe auch Jingle). Es beginnt beispielsweise
gesungen mit „Stationsname“, es folgt ein kurzer Ausschnitt (z.
B. aus einem Film, ein lustiger Satz) und es endet mit „Claim“.
Der lustige Satz im falschen Zusammenhang, in dem Fall in Verbindung
mit dem Sender, kann unterhaltsam sein. Wieso aber nennt man das
Donut ? Bei einem Donut ist innen drin eine leckere Füllung,
beim Radio-Donut ist es der „leckere Ausschnitt“.
Drop
(Abkürzung, engl. „Drop“ für „fallen“) Ein „Drop“ bzw.
„Drop In“ ist eine von der Station-Voice (siehe auch Station-Voice)
gesprochene Aussage. Es gibt unterschiedliche Dropse (oder Drop
Ins), die je nach Art unterschieden werden. Ein ID-Drop (siehe
auch ID) beschränkt sich auf den Namen des Senders, ein Image-Drop
beinhaltet noch eine lustige Aussage, ein Musik-Drop bezieht sich
auf die Musik. Und dann gibt es noch den Hörer-Drop, bei
dem man einen Hörer hört, wie er den Sender lobt und
damit andere dazu bewegt, den Sender ebenfalls gut zu finden.
Dropse werden auf den Anfang eines Songs gelegt, bei dem noch
nicht gesungen wird. Ziel: Der Hörer soll immer wissen, welchen
Sender er gerade hört.
Frontselling
(engl. „front“ für „vorne“ und „Sell“ für „verkaufen“)
Beim Frontselling handelt es sich also um etwas noch erscheinendes,
was dem Hörer verkauft werden soll. Das kann zum Beispiel
ein Bestandteil der nächsten Morgenshow sein.
Produzierter Frontsell : Die Morgenshow-Mitglieder erzählen
selbst, was sie in der nächsten Show den Hörern präsentieren
Front-Live Der Moderator der Mittags/Nachmittagsshow erzählt,
was in der nächsten Morgenshow passiert
Formate
Um sich den spezifischen Marktverhältnissen noch besser stellen
zu können, teilen sich Radiosender in verschiedene Formate
ein. Das bedeutet, sie unterscheiden sich in Struktur, Inhalt
und Präsentation. Da der Haupteinschaltgrund für das
Radio die Musik ist, sind vor allem hier die unterschiedlichen
Formate erkennbar.
AC (Adult Contemporary, siehe AC), CHR (Contemporary Hit Radio,
siehe CHR),
Classic Rock, etc.
Green Sheet
(engl. „green“ für „grün“ und „Sheet“ für „Blatt“)
Auf diesem grünen Blatt Papier befinden sich alle relevanten
Informationen der Tages, die ein Moderator benutzen kann. Das
reicht von einem Über-blick des Sendeplans, über kleinere
Meldungen und Witze, bis zu tagesaktuellen Informationen wie Promi-Geburtstage,
etc. Grün ist es wegen seiner farblichen Auffälligkeit
und so fällt es während der laufenden Show unter allen
anderen Unterlagen dem Moderator sofort ins Auge.
General ID
(engl. „General“ für „Hauptsächlich“ und „ID“ für
„Identifikation“) Sie ist eine stündlich wieder-kehrende
Senderkennung, bei der der Moderator den Hörer zur nächsten
Stunde begrüßt und dabei die wichtigsten Promotion-Inhalte
verkauft (Musik & Major Promotion). Abhängig von Sender
zu Sender nennt man dieses Elemente auch den „Show Opener“
Hördauer
In der MA (siehe hierzu auch „MA“) werden nicht nur die Anzahl
der Hörer gemessen, sondern es wird auch die Zeitspanne ausgewiesen,
in der die Hörer das Radio nutzen. Das beinhaltet z. B. auch
die Verweildauer.
Hook
ist ein Begriff aus der Welt der Musik. Der Hook ist die Stelle
bei einem Song, die der Hörer sofort wiedererkennt. Meist
ist es der Refrain.
ID
(Abkürzung, engl. „Identification“ für „Identifizierung“)
Die ID ist schlicht und einfach der Sendername
ID-Jingle
(Abkürzung, engl. „Identification“ für „Identifizierung“
und „Jingle“ für „Kurz-Song“) Ein ID-Jingle ist ganz einfach
der gesungene Sendername.
Intro
(engl. „Intro“ für „Beginn“)
ist der Anfang eines Musikstücks, der musikalische Vorlauf
ohne Gesang. Diesen Teil kann der Moderator übersprechen
um seine Sendung dynamischer zu gestalten
Das Gegenteil von einem Intro ist das Outro (siehe auch „Outro“)
Jingle
(engl. „Jingle“ für „Kurz-Song“) Mit diesen Kurzsongs will
ein Sender dem Hörer sagen, welchen Sender er gerade hört.
So kann ein Jingle einfach nur den Sendernamen zum Inhalt haben
(ID-Jingle), aber auch eine ganze Image-Aussage (Image-Jingle).
Die Länge eines Jingles liegt zwischen 2 und 25 Sekunden.
Jingle-Paket
(engl. „Jingle“ für „Kurz-Song“) Ein Jingle-Paket beinhaltet
gleich mehrere verschiedene Jingles, die alle in der Melodie und
Rhythmus identisch sind, um eine Wiedererkennung zu erzielen.
Sender tauschen in der Regel alle 3 bis 4 Jahre ihre Jingle-Pakete
aus, um Effekte wie „Neu“ und „Abwechslung“ zu erzielen.
Live-Moderation
(engl. „Live“ für „lebend, jetzt“) Eine Live-Moderation bezeichnet
oft
eine „verkaufte“ Moderation an einen Werbekunden.
z.B. ein Veranstaltungstipp
„Live-Reader“
bezeichnet das gleiche, ist nur die englische Aussage von Reader
(Lesen).
Liner-Cards
(engl. „Liner“ für „Zeilen“ und „Cards“ für „Karten“)
In früheren Zeiten befanden sich auf diesen karteikartenähnlichen
Unterlagen die wichtigsten Senderaussagen, die der Moderator dann
während seiner Sendung vorzulesen hatte. Heute ist das moderner
und die Liners (die wichtigsten „Zeilen“) befinden sich im Computer
Musikbett
Siehe hierzu bitte „Bett“.
Musik-Research
(engl. „Research“ für „Untersuchen“) Radiosender lassen ihre
Musik, die ja der Haupteinschaltgrund für einen Musiksender
ist, untersuchen und testen und gestalten danach ihr Musikprogramm.
Testet zum Beispiel ein bestimmter Titel von eine Band besonders
gut, wird dieser häufiger gespielt.
Moderation / Moderator
Die Moderation ist der gesprochene, meist überleitende bzw.
verbindende Text, der der Sprecher (Moderator) spricht.
Mitschnitte
Mitschnitte werden vor allem als „Beweis“ für die erbrachte
Sendeleistung erstellt. So kann man einem Werbekunden oder einem
Partner hörbar machen, dass die Vereinbarung eingehalten
wurde.
Nennungen
Hier sind vor allem Kunden-Nennungen gemeint. Das ist zum Beispiel
der Name der Firma und die damit verbundene Werbeaussage. Wird
diese einmal erbracht, ist das eine „Nennung“. Werbekunden vereinbaren
zum Beispiel 3 oder 4 Nennungen zu bestimmten Uhrzeiten. (Siehe
hierzu auch „Live-Moderation“)
O-Ton
(Abkürzung, “Original-Ton”). Wird häufig in den Nachrichten
und bei redaktionellen Beiträgen verwendet und meint zum
Beispiel Bestandteile von Interviews, Umfragen, etc.
On Air
(engl. „On Air“ für „In der Luft“). Ein Studio, dass „on
Air” geschaltet ist, ist in dem Augenblick terrestrisch über
UKW zu empfangen.
Outro
(engl. „Ontro“ für „Ende“) Das Outro ist das Schluss-Element.
Ein Outro von einem Song wäre zum Beispiel der das Ende des
Liedes
Off Air Editing
(engl. „Off Air“ für „Nicht in der Luft“ und „Editing“ für
„Schnitt“). Nicht alles muss in dem Augenblick gesendet werden,
in dem es auch aufgenommen wird. Vieles kann man auch während
der laufenden Sendung aufzeichnen. Der Vorteil liegt darin, dass
man „Versprecher“ nachträglich rausschneiden oder aber das
ganze Gespräch (zum Beispiel ein Talk mit einem Hörer)
kürzen kann. Das nennt man dann ein „Off Air Editing“.
PK
(Abkürzung, “Presse-Konferenz“). Bei Pressekonferenzen informiert
zum Beispiel eine Behörde oder eine Firma alle anwesenden
Journalisten über Neuerungen.
P1
(Abkürzung, engl. „Preference“ für „Vorliebe“ und „One“
für „Eins“) Als „P1“ (gespr. „Pi Ones“) bezeichnet man die
Hörer, die einem ganz bestimmten Sender die absolute Priorität
einräumen. Ein anderer Begriff wäre der des Stammhörers.
Promo
(Abkürzung, „Promotion“) Unter einem Promo versteht man ein
„produziertes Werbeelement“. Ein artverwandter Begriff wäre
der „Trailer“, wobei sich der Trailer eher in der Kino- und Fernsehwelt
durchgesetzt hat. Es gibt unterschiedliche Promos: Hook-Promos
(Musik-bewerbend), Morgenshow-Promos (Morgenshowbewerbend), Major
Promotion-Promos (Bewirbt die wichtigste Hörer-Aktion während
der MA-Phase)
Pay Off
(engl. “Pay” für „bezahlen” und „Off“ für „aus“). Abgeleitet
kann man sagen, dass es sich beim „Pay Off“ um das „Ausbezahlen“
des Gewinnes an einen Hörer handelt. Wobei hier aber nicht
der Moment der Scheckübergabe gemeint ist, sondern vielmehr
der Moment, in dem der Hörer im Radio mit großem Knall
jubelnd erfährt, dass er gewonnen hat.
Patronat
(ital. “Patron” für “Vater“) Ein Patronat bezeichnet das
Sponsoring einer bestimmten Rubrik durch einen Werbekunden. In
der Regel sind damit aber die „Wetter- und Verkehrspatronate“
gemeint, die dann immer mit einem „Präsentiert von ... (Kundenname)“
beginnen.
Punch-Line
(engl. „Punch“ für „Schlag“ und „Line“ für „Linie“)
Die Punchline ist nichts weiter als die „Pointe“ eines Witzes.
Penetration
„Penetration“ ist die häufige Wiederholung einer bestimmten
Aussage und sie ist sehr wichtig, weil bei sich einem „Nebenbei-Medium“
(siehe hierzu „Nebenbei-Medium“) die Botschaft schwieriger transportieren
und behalten lässt.
Praktikum
Ein Praktikum ist eine unbezahlte Tätigkeit, die dem Praktikanten
Gelegenheit gibt, in den Beruf „reinzuschnuppern“. Im Unterschied
zum Volontariat (Ausbildung) besteht beim Praktikum vom Praktika
ergebenden Unternehmen keine Ausbildungs-Verpflichtung.
Ramp
(engl. „Ramp“ von „Rampe“)
Der Ramp ist die Stelle eines Liedes, wo noch nicht gesungen wird.
An dieser Stelle kann der Moderator reden – bis der Gesang anfängt.
Redakteur
Redakteur ist einfach nur die Berufsbezeichnung. Der Begriff stammt
ab von „Redigieren“, etwas festlegen. Um Redakteur zu werden,
muss man vorher ein Volontariat gemacht haben (siehe hierzu „Volontariat“).
Rotation
Unter einer Rotation versteht man die strategisch festgelegte
Abfolge der Musiktitel. Je nach Bedeutung (die im Testverfahren
ermittelt wird) „rotieren“ bestimmte Titel häufiger bzw.
seltener, das heißt sie werden öfter oder weniger häufiger
wiederholt. Der Begriff wird teilweise auch synonym für die
Gesamtzahl der zu spielenden Titel benutzt. Dabei spricht man
von einer „engen“ oder einer „weiten“ Rotation.
Station-Voice
(engl. “Station” für “Radiostation“ und „Voice“ für
„Stimme“). Um einen Radiosender ein wieder-erkennbares Image zu
geben, verwendet man für alle Verpackungen , Dropse, Promos
einen einzigen Sprecher bzw. eine Sprecherin.
Station-ID
(engl. “Station” für Radiosender” und „ID“ für Identifikation“)
Ein anderes Wort für Station-ID wäre auch „Sendername“.
Showprep
(engl. “Show” für “Sendung” und „Prep“ für Präparation“)
Die Show-Preperation umschreibt nichts anderes als die „Vorbereitung
der eigenen Sendung“. Dazu gehören zum Beispiel das Überprüfen
aller Elemente, die Durchsicht der Liner-Cards, das Sichten des
Sendeplans und das Schreiben der Moderationstexte.
Show-Opener
(engl. “Show” für “Sendung” und „Opener“ für „Beginn“)
Der Show-Opener ist die Eröffnung der neuen Show nach Wetter
und Verkehr. Er ist eine stündlich wiederkehrende Senderkennung,
bei der wir den Hörer zur nächsten Stunde begrüßen
und dabei die wichtigsten Promotion-Inhalte verkaufen (Musik &
Major Promotion). Siehe hierzu auch „General ID“.
Sendeplan
Der Sendeplan ist für den Moderator mit das Wichtigste. Er
gibt Auskunft über die Promos, geplanten Teaser und Hörer-Dropse
und so weiß er genau, was in seiner Sendestunde wann laufen
muss.
Soundprocessing
Hierbei handelt es sich um einen technischen Begriff, der die
Bearbeitung des Klangs beschreibt. Damit alles etwas besser klingt,
wird ein Soundprocessing zwischengeschaltet. Vor allem für
die Stimmen ist das sehr wichtig, die dann voluminöser und
schöner klingen. Zu viel können Sie aber auch nicht,
denn aus einem lispelnden und stotternden Moderator wird leider
kein Wilhelm Wieben.
Sound a like
(engl. “Sound” für “Klang“ und „a like“ für „so wie“)
Ein Sound a like ist ein Song, der so klingt wie das Original.
In Wirklichkeit ist es allerdings eine senderbearbeitete Fassung
mit promotion-relevanten Inhalten.
Sing a long
(engl. “Sing a long” für “einfach lossingen“) Im Unterschied
zum Sound a like, handelt es sich hierbei um einen selbsteingespielten
Song. Er weicht ganz bewusst vom Original ab, in dem er live gespielt
wird, z. B. mit einer Gitarre.
Stager
Ein Drop In mit Musik oder SFX, welcher als Brücke benutzt
wird, um Musiken mit unterschiedlichem Tempo /Intensität
zu verbinden
Time spent Listening
Damit ist die durchschnittliche Hördauer gemeint. Je länger
die Hördauer ist, desto größer ist die Gelegenheit
durch Penetration das Hörerpotential zu erreichen.
Tausend-Kontakt-Preis
Dieser Begriff kommt aus dem Werbeverkauf und betitelt einen Basiswert,
um die Kontaktkosten einzelner Radiostationen vergleichen zu können.
Der „TKP“ (abgekürzt) wird primär verwendet, um die
Kosten für 1.000 Kontakte vergleichen zu können.
Tease
(engl. “Tease” für “Reizen“). Um Hörer dazu zu bewegen,
noch länger am Radio zu bleiben oder zu einer bestimmten
Zeit einzuschalten, bedienen sich die Moderatoren eines „Teasers“.
Sie wollen den Hörer reizen, einzuschalten. Im Unterschied
zu einem einfachen Hinweis „Morgen früh haben wir tolle Finanztipps
für Sie“ ist der „Teaser“ etwas pfiffiger: „Morgen früh
erfahren Sie, wie Sie beim Kaffeekochen 300,- Mark im Jahr sparen
können“.
Three-Element-Break
Eine Moderation aus (nur) 3 Elementen, z.B. Stationsname, Zeit
und Musiktitel
Uhr
Bei formatierten Radioprogrammen gleichen sich alle Sendungen
und es gibt lediglich Unterschiede zwischen der Morgensendung,
dem Tages- und Nachtprogramm und dem Wochenende. Damit das Programm
noch formatierter wirkt, bedient man sich einer „Programmuhr“,
die einem genau zweigt, wann die Nachrichten laufen, wie viele
Titel bis zum nächsten Werbeblock und wann man einen Whisper/Shouter
spielen muss, etc.
Volontariat
Als Volontariat bezeichnet man die berufliche Ausbildung innerhalb
der Medien. Sie unterscheidet sich vom Praktikum zu einen durch
die „Ausbildungsverpflichtung“ und zum anderen durch die finanzielle
Entlohnung. Es handelt sich nicht um eine von der Bundesanstalt
für Arbeit anerkannte Berufsausbildung, weshalb auch keine
Berufsschulpflicht besteht. Sie wird allerdings innerhalb der
Medien anerkannt und darauf kommt es schließlich an. Nach
Abschluss eines Volontariats (Dauer: ca. 2 Jahre) ist man dann
Redakteur.
Verpackung
Genauso wie ein Geschenk schön verpackt wird, so verpacken
wir bei uns auch das Radioprodukt. Als Verpackungen bezeichnet
man Dropse, In- und Outros, Jingles, etc. Siehe hierzu auch die
einzelnen Begriffe.
Welle
Die Medienanalyse (siehe hierzu „MA“ und „Cati“) ist in unterschiedlichen
Befragungswellen unterteilt. In diesen Zeiträumen, auch Wellen
genannt, werden die Haushalte interviewt, welchen Sender sie hören.
Whisper / Shouter
(eng. “Whisper” für “Flüstern, Hauchen“ und „Shouter“
für „Schrei bzw. Laut“) Hierbei handelt es sich um Verpackungselemente,
die man auf einen Ramp bzw. vor einem Song einsetzen kann. Sie
sind recht kurz und haben meistens nur die Sender-ID, den Namen
des Senders zum Inhalt.
Zielgruppe
Die Zielgruppe umfasst die Hörergruppe, die man ansprechen
will. Sie ist von Sender zu Sender unterschiedlich, kann sich
aber auch in bestimmten Bereichen überschneiden. Dann spricht
man vom Konkurrenten oder Mitbewerber.
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